Drei Wolfrudel sollen in der rund 8000 Quadratkilometer großen Region im Zentrum von Spanien rund um die Hauptstadt Madrid ihre Fährten ziehen. Durch den Schutz wachsen die Rudel von Jahr zu Jahr an. Insgesamt soll es in Spanien rund 2000 Wölfe geben, den größten Bestand in Westeuropa.

Wie der Guardian berichtet, verdoppelt die Regionalregierung von Madrid nun den Entschädigungsfonds für Bauern, die durch Wolfrisse ihre Tiere verlieren. Denn die Wolfattacken entwickelten sich von unter 20 im jahr 2012 und 2013, auf 91 im Jahr 2015 und heuer zählte man bereits 209 gerissene Nutztiere.

2016 stehen 60.000 Euro an Entschädigungen für die Landwirte bereit, viel zu wenig in Anbetracht des Schadens, den die Wölfe angerichtet haben. Im nächsten Jahr sollen 120.000 Euro zur Verfügung stehen, zitiert der Guardian einen Regierungssprecher. 500 Euro bekommen Bauern für ein gerissenes Schaf oder eine Ziege, 1000 Euro für eine Kuh oder ein Pferd.

Die Wölfe werden streng geschützt. Den Bauern wird empfohlen ihre Tiere durch Elektrozäune zu schützen. Die Wölfe kommen auch immer näher an die Siedlungen, reißen dort Tiere und verschwinden wieder.

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