Der Gabler zum Abschluss? Bockjagd Teil 3.

Schon am 29 April konnte ich den Gabler in einem Luzernenfeld ausmachen. Damals war er noch nicht frei. Also blieb es bei den Bildern. Das ganze Jahr über bin ich dort nicht mehr angesessen, bis Ende August. Nach der Brunft wollte ich dort nachsehen welche Böcke noch dort stehen und insgeheim wollte ich den Gabler noch einmal ansprechen und eventuell schießen.

Nach der Brunft war es sehr ruhig, doch nach ein paar Mal blatten, stand doch ein zweijähriger Bock zu. Kurz darauf kam auch ein Gabler aus dem Maisfeld. Das Blatten hat noch gewirkt und so näherte er sich und begann den jungen Bock zu vertreiben. Immer wieder knickte der Gabler ein, die Brunft dürfte ihm zugesetzt haben und er schien verletzt. Also entschloss ich mich für einen Schuss. Mit meinem Steyr Mannlicher Stutzen legte ich an und als er vor einem Maisfeld verhoffte, drückte ich den Abzug. Die 308. Winchester Teilmantel von Geco  ließ den Bock nach vorne hoch gehen und in den Mais flüchten.

Ich war gut abgekommen, trotzdem holte ich meinen Hund und ließ ihm den Bock suchen. Mit einem guten Blattschuss lief der Gabler noch gut 40 Meter und verendete. Der Gabler dürfte mindestens vier bis fünf Jahre alt sein.

Waidmannsheil!

Advertisements

Rezept: Rehragout

Der Klassiker unter den Wildgerichten ist das Ragout. Egal ob von Reh, Wildschwein oder Hirsch, das Ragout gehört zum Jagen fast dazu.

Hier ein Rezept für 4 Personen, oder zwei starke Esser 🙂

Zutaten
1kg Rehfleisch aus der Schulter
eine Zwiebel
50-100 Gramm Speck
2 Esslöffel Butter
750ml Wildfonds
ein Glas Rotwein (mehrere Gläser während der Kochzeit und beim Essen)
Petersilie
Lorbeerblatt
Pfeffer
Salz
50 Gramm geeiste Butter

Zubereitung
Das gewaschene und abgetupfte Fleisch in kleine Stücke schneiden. Zwiebel schälen und würfeln, ebenso den Speck.

Die Butter in einem Topf erhitzen und das Fleisch kräftig anbraten. Zwiebel und Speckwürfel dazugeben und kurz anbraten. Wildfond und Rotwein zum Ablöschen und Gewürze dazugeben. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze rund eine Stunde köcheln lassen.

Das Fleisch aus dem Topf nehmen, danach den Fond durch ein Sieb in einen Topf gießen. Das ganze kurz aufkochen lassen und die geeiste Butter zum Binden dazugeben. Je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Sauce und Fleisch anrichten. Dazu am besten Spätzle oder Semmelknödel servieren, mit Pfirsich und Preiselbeeren.

Mahlzeit und Waidmannsheil!